Fotorückblick – 04.09.1988 – ADAC 1000 km Nürburgring

Christoph Caspary

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Mit dem Lancia LC2/88 kehrte 1988 einer der faszinierendsten Gruppe-C-Prototypen seiner Zeit auf die Rennstrecke zurück. Jean-Pierre Frey und Paolo Giangrossi gingen für Dollop Racing mit dem ehemaligen Werkswagen beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring an den Start – doch der Einsatz der Startnummer 24 sollte vorzeitig enden

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Am 4. September 1988 machte die Sportwagen-Weltmeisterschaft Station auf dem Nürburgring. Das „Journal ADAC 1000 km Der Nürburgring“ bildete den achten Lauf der FIA World Sports-Prototype Championship und führte das internationale Gruppe-C-Feld auf den 4,542 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in der Eifel. Neben den dominierenden Jaguar, Porsche und Sauber-Mercedes ging mit der Startnummer 24 auch ein Lancia LC2/88 des italienischen Dollop-Racing-Teams an den Start.

Der hier zu sehende Lancia LC2/88 war das Chassis #0003B und wurde von Jean-Pierre Frey und Paolo Giangrossi gefahren. Der Mittelmotor-Prototyp gehörte zur Klasse C1 und wurde von einem Ferrari 308C angetrieben. Der 3,05 Liter große 90-Grad-V8 verfügte über Vierventiltechnik und zwei KKK-Turbolader. Die Kraft wurde über ein Renngetriebe an die Hinterräder übertragen. Der in Weiß und Rot lackierte Lancia stand auf Dunlop-Reifen und trug beim Nürburgring-Rennen die Sponsoren Tau RING, East und Dollop.

Im Training qualifizierten Frey und Giangrossi den Lancia mit einer Zeit von 1:35,910 Minuten für Startplatz 19. Im Rennen konnte die Mannschaft zunächst 99 Runden zurücklegen, ehe der Einsatz vorzeitig beendet werden musste. Ein Brand zwang Dollop Racing schließlich zur Aufgabe. Der Lancia wurde damit als einer von zahlreichen Ausfällen des anspruchsvollen 1000-Kilometer-Rennens gewertet.

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