Toyota gewinnt dramatisches WEC-Finale in Fuji

Christoph Caspary

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Ein dramatischer Schlussakt verwandelte das WEC-Rennen in Fuji innerhalb weniger Minuten: Alpine schien auf dem Weg zum Doppelsieg, ehe eine späte Safety-Car-Phase die Strategie auf den Kopf stellte. Im Kampf um den Sieg wurde jede Entscheidung zum Risiko, bis die letzten Meter über die Reihenfolge entschieden.

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Toyota hat die 6 Stunden von Fuji mit einem überraschenden Heimsieg beendet. Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Lokalmatador Ryo Hirakawa setzten sich im Toyota GR010 Hybrid nach 203 Runden mit gerade einmal 0,591 Sekunden Vorsprung gegen den Alpine A424 von Jules Gounon und Victor Martins durch. BMW komplettierte mit dem #15 M Hybrid V8 von Kevin Magnussen, Raffaele Marciello und Dries Vanthoor das Podium.

Dabei hatte zunächst alles nach einem Doppelsieg für Alpine ausgesehen. Die beiden A424 dominierten das Rennen über weite Strecken und lagen bis in die Schlussphase an der Spitze. Ein Unfall in der LMGT3-Klasse rund eine Stunde vor dem Ende löste jedoch eine weitere Safety-Car-Phase aus und brachte die Karten noch einmal völlig neu auf den Tisch.

Alpine entschied sich beim letzten Boxenstopp dafür, beide Fahrzeuge gemeinsam abzufertigen, anstatt eines der Autos strategisch zu bevorzugen. Dadurch verlor das Team wertvolle Zeit. Toyota nutzte die Gelegenheit und übernahm die Führung. Victor Martins konnte in der Schlussphase noch bis auf 0,591 Sekunden an Hirakawa herankommen, fand jedoch keinen Weg mehr vorbei. Der zweite Alpine mit Charles Milesi und Ferdinand Habsburg beendete das Rennen auf Rang vier.

Für Toyota war es der zehnte Heimsieg in Fuji und der erste Erfolg auf der japanischen Strecke seit 2023.

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