Fotorückblick – 19.-20.10.1996 – ADAC/RGB Saisonfinale Nürburgring

Christoph Caspary

2 Min. Lesedauer

Beim RGB Saisonfinale 1996 sorgt Pertti Kuismanen mit einem spektakulären Audi 100 S4 GTO für Aufsehen. Im strömenden Eifelregen trifft brachiale IMSA-GTO-Technik auf die Spezial-Tourenwagen-Trophy und macht das Saisonfinale zu einem besonderen Kapitel der STT-Geschichte.

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Ein finnischer Dominator im südafrikanischen Monster, ein spektakuläres Starterfeld im Eifelregen und ein Debüt, das die Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) für immer verändern sollte. Der historische Rückblick auf das RGB Saisonfinale 1996 zeigt Pertti Kuismanen in einem Auto, das bis heute Legendenstatus genießt.

Im Jahr 1996 war das traditionelle RGB Saisonfinale auf dem Nürburgring der krönende Abschluss einer dramatischen Saison. Die nach einer schweren Krise von einer Fahrergemeinschaft in Eigenregie gerettete Meisterschaft lockte zum Finale nicht nur die deutsche Elite an – durch eine Kooperation mit dem skandinavischen Nordic Cup wurde das Feld spektakulär aufgestockt.

Hier zu sehen ist der finnische Rennfahrer Pertti Kuismanen, der an jenem Wochenende als „großer Unbekannter“ in die Eifel reiste. Kuismanen startete mit einem Audi 100 S4 GTO in der großen Division über 2 Liter Hubraum.

Den weit über 700 PS (je nach Ladedruck bis zu 900 PS) starken Breitbau-Audi bewegte der Finne in beeindruckender Manier. Das Auto war ursprünglich von Audi Sport Südafrika gebaut worden und basierte auf reinrassiger IMSA-GTO-Technik unter einer extremen Kevlar-Karosserie. Kuismanen deklassierte die Konkurrenz im strömenden Eifelregen regelrecht und fuhr auf Anhieb zum Gesamtsieg. Mit diesem geschichtsträchtigen Gastauftritt legte er den Grundstein für seine spätere Karriere als absoluter Rekordsieger der STT.

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