Toyota triumphiert in Imola

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Jubiläumssieg beim WEC-Saisonauftakt

Auftakt nach Maß für Toyota: Beim Saisonstart der FIA World Endurance Championship in Imola feierte der japanische Hersteller einen besonderen Erfolg. Beim 100. Renneinsatz in der Serie gelang gleichzeitig der 50. Sieg – und das nach einem intensiven Duell mit Gastgeber Ferrari.

Vor mehr als 90.000 Zuschauern entwickelte sich auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari ein spannendes Sechs-Stunden-Rennen. Ferrari erwischte zunächst den besseren Start und setzte sich früh an die Spitze, doch Toyota konterte im weiteren Rennverlauf mit einer cleveren Strategie.

Durch taktische Entscheidungen bei den Boxenstopps – insbesondere beim Reifenmanagement – gelang es Toyota, die Führung zu übernehmen und diese bis ins Ziel zu verteidigen. Am Ende setzte sich das Trio um Brendon Hartley, Ryō Hirakawa und Sébastien Buemi mit einem Vorsprung von gut 13 Sekunden durch.

Ferrari musste sich beim Heimspiel mit Platz zwei zufriedengeben. Die Crew um James Calado, Antonio Giovinazzi und Alessandro Pier Guidi lieferte sich insbesondere in der zweiten Rennhälfte ein enges Duell mit Toyota, konnte die Führung jedoch nicht zurückerobern.

Den letzten Podiumsplatz sicherte sich das zweite Toyota-Fahrzeug mit Kamui Kobayashi, Mike Conway und Nyck de Vries.

Hinter den Top drei überzeugten auch Alpine und BMW mit soliden Leistungen, verpassten jedoch knapp das Podium.

BMW feiert Klassensieg in LMGT3

Für BMW verlief das Wochenende ebenfalls erfolgreich: In der LMGT3-Kategorie setzte sich das Team WRT mit dem BMW M4 GT3 EVO durch. Das Fahrertrio feierte dabei einen starken Einstand und profitierte in der Schlussphase zusätzlich von technischen Problemen der Konkurrenz.

Ein zweites BMW-Fahrzeug komplettierte das gute Teamergebnis mit einem weiteren Top-Fünf-Resultat. Auch in der Hypercar-Klasse zeigte der BMW M Hybrid V8 eine konkurrenzfähige Leistung und arbeitete sich im Rennen nach vorne.

Spannender Saisonstart mit vielversprechendem Ausblick

Das Rennen in Imola bot über die gesamte Distanz packende Zweikämpfe, unterschiedliche Strategien und mehrere Wendungen im Klassement. Besonders die taktischen Unterschiede bei den Boxenstopps spielten eine entscheidende Rolle im Kampf um den Sieg.

Nach diesem intensiven Auftakt richtet sich der Blick bereits auf das nächste Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft, das Anfang Mai in Spa-Francorchamps ausgetragen wird.

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