Beim ADAC 24h Nürburgring Qualifier-Wochenende hat PROsport Racing den nächsten Schritt in seiner GT3-Entwicklung gemacht. Das Team aus der Eifel setzte erstmals einen Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife ein und nutzte die Veranstaltung zur Vorbereitung auf das anstehende 24-Stunden-Rennen.
Im Sonntagsrennen trat das Fahrzeug unter der Nennung „PROsport Racing Team Bilstein“ an. Am Steuer wechselten sich Adam Christodoulou, Mikaël Grenier und Chris Lulham ab. Für das 24-Stunden-Rennen im Mai soll zudem Stammfahrer Marek Böckmann zum Aufgebot stoßen.
Sportlich stand vor allem die Datensammlung im Vordergrund. Der neue GT3-Bolide im BILSTEIN-Design absolvierte das vierstündige Rennen über weite Strecken ohne größere Probleme und wurde am Ende auf Gesamtrang zehn gewertet. Damit sammelte das Team wichtige Erfahrungswerte unter Rennbedingungen auf der Nordschleife.
Überschattet wurde das Wochenende jedoch von einem schweren Unfall im Teilnehmerfeld, in den auch eines der eingesetzten Fahrzeuge involviert war. Genauere Hintergründe wurden seitens des Teams nicht weiter ausgeführt.
Mit dem Einsatz von bis zu fünf Fahrzeugen zeigte PROsport Racing insgesamt eine breite Präsenz im Starterfeld. Nach dem siebten Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen im Vorjahr – erzielt mit einem Pro-Am-Fahrzeug – richtet sich der Blick nun nach vorn. Der Einsatz des Mercedes-AMG GT3 und die erweiterte Fahrerbesetzung gelten als Teil der Weiterentwicklung im Hinblick auf das Saisonhighlight auf der Nordschleife.
