Toyota gewinnt die 24 Stunden von Le Mans 2026

Christoph Caspary

2 Min. Lesedauer

Toyota startete bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 aus dem Hinterfeld und kämpfte sich im Verlauf eines dramatischen Rennens immer weiter nach vorne. Eine entscheidende Phase in den letzten Stunden stellte die Weichen neu und machte den Langstreckenklassiker zu einem packenden Duell um den Gesamtsieg.

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Toyota hat die 2026er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans für sich entschieden. Der siegreiche TR010 Hybrid wurde von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries pilotiert. Für de Vries ist es der erste Gesamtsieg beim traditionsreichen Langstreckenrennen. Auf den weiteren Podiumsplätzen folgten BMW und ein zweiter Toyota.

Dabei verlief das Rennen für Toyota zunächst alles andere als ideal. Die beiden Fahrzeuge des japanischen Herstellers gingen lediglich von den Startpositionen 14 und 15 ins Rennen. Dank einer starken Leistung über die gesamte Distanz sowie einer erfolgreichen Rennstrategie arbeitete sich das Team jedoch kontinuierlich nach vorne.

In der Schlussphase schien der Sieg zunächst an BMW oder Cadillac gehen zu können. Eine Safety-Car-Phase nach der Bergung eines Porsche-Fahrzeugs rückte das Feld jedoch wieder enger zusammen und sorgte für zusätzliche Spannung im Kampf um die Spitzenpositionen.

Nach dem Re-Start entwickelte sich bis zur Zielflagge ein intensiver Kampf um den Gesamtsieg. Toyota setzte sich letztlich durch und feierte seinen sechsten Le-Mans-Erfolg. BMW belegte mit dem M Hybrid V8 den zweiten Rang und erzielte damit das beste Ergebnis des Herstellers bei den 24 Stunden von Le Mans seit dem Gesamtsieg im Jahr 1999.

Der zweite Toyota mit Brendon Hartley, Ryo Hirakawa und Sébastien Buemi wurde Dritter. Das Fahrzeug hatte zwischenzeitlich sogar Siegchancen, verlor jedoch durch Reparaturarbeiten an der Bremsanlage wertvolle Zeit.

Cadillac erreichte mit Norman Nato, Will Stevens und Louis Delétraz den vierten Platz. Die Top Fünf wurden vom Ferrari 499P mit James Calado, Antonio Giovinazzi und Alessandro Pier Guidi komplettiert.

Klassensiege für Inter Europol Competition und Corvette

In der LMP2-Kategorie setzte sich Inter Europol Competition durch. Tom Dillmann, Jakub Smiechowski und Nick Yelloly gewannen mit ihrem Oreca 07 und sicherten dem polnischen Team den dritten Klassensieg in Le Mans innerhalb von vier Jahren.

Den Erfolg in der LMGT3-Klasse feierten Nicky Catsburg, Jonny Edgar und Ben Keating mit der Corvette Z06 LMGT3.R.

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