Ein Hauch von Can-Am in der Eifel: Der ungezähmte Weisberg-McLaren M20 von Helmut Kelleners.
Es sind die frühen 1970er-Anfänge, in denen die europäische Interserie die Fans an den Rennstrecken elektrisiert. Ohne nennenswerte Reglement-Einschränkungen bringt die Serie den brachialen, ohrenbetäubenden Sound der amerikanischen Can-Am-Meisterschaft direkt in die grüne Hölle der Eifel. Das obige Bild fängt diese Ära der puren, ungefilterten Pferdestärken perfekt ein.
Der Donnerbolzen aus Übersee im Eifeler Gewand
Im Mittelpunkt des Geschehens steht der bullige McLaren M20 Chevrolet mit der Startnummer 3, pilotiert vom deutschen Publikumsliebling Helmut Kelleners. Der offene Sportprototyp, ursprünglich für die extremen Anforderungen der nordamerikanischen Rennbahnen konstruiert, wurde für die europäische Saison vom privaten Felder Racing Team an den Start gebracht.
Optisch wie technisch eine absolute Naturgewalt: Angetrieben von einem gewaltigen Chevrolet-V8-Saugmotor, duckt sich der Keil flach auf den Asphalt des Nürburgrings. Sponsorentechnisch sticht das markante Branding des Werkzeugherstellers Weisberg Werkzeuge hervor, dessen Schriftzug die wuchtige Frontpartie sowie den mächtigen Heckflügel dominiert. Flankiert wird der Auftritt von traditionsreichen Motorsport-Logos wie Veedol, Firestone und STP.
