Aston Martin siegt am Nürburgring – WINWARD Racing vorzeitig Meister

Christoph Caspary

2 Min. Lesedauer

Aston Martin setzte am Nürburgring bereits im Qualifying ein Ausrufezeichen und bestätigte die starke Form anschließend im Rennen. Während an der Spitze um jede Sekunde gekämpft wurde, fiel zugleich eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf des GT World Challenge Europe Endurance Cup.

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Der GT World Challenge Europe Endurance Cup auf dem Nürburgring bot ein ereignisreiches Rennen mit einem erfolgreichen Wochenende für Comtoyou Racing und Aston Martin. Mattia Drudi, Marco Sörensen und Nicki Thiim sicherten sich zunächst die Pole-Position und feierten anschließend ihren zweiten Saisonsieg. Gleichzeitig machten Lucas Auer, Luca Stolz und Maro Engel von WINWARD Racing mit Rang vier vorzeitig den Titel im Endurance Cup perfekt.

Das Qualifying wurde traditionell in drei Segmenten ausgetragen, in denen jeweils ein Fahrer jedes Teams auf die Strecke ging. Aus den erzielten Rundenzeiten wurde anschließend die Durchschnittszeit für die Startaufstellung ermittelt. Thomas Fleming war im ersten Segment im Garage 59 McLaren am schnellsten, während Max Hesse im WRT BMW das zweite Segment für sich entschied. Im dritten Abschnitt setzte Ben Dörr im RJN McLaren mit 1:53,070 Minuten die schnellste Einzelzeit des Wochenendes.

Die Pole-Position ging dennoch an den Comtoyou Racing Aston Martin von Drudi, Sörensen und Thiim. Mit einer Durchschnittszeit von 1:53,591 Minuten setzte sich das Trio knapp gegen den GetSpeed Mercedes-AMG von Maxime Martin, Maximilian Götz und Fabian Schiller durch.

Im Rennen bestätigte der Aston Martin anschließend seine starke Form und fuhr zum Sieg. Kelvin van der Linde, Jordan Pepper und Charles Weerts belegten im WRT BMW M4 GT3 mit 5,751 Sekunden Rückstand den zweiten Rang. Das Podium komplettierten Dani Juncadella, Chris Lulham und Jules Gounon im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing Mercedes-AMG GT3.

Für die Entscheidung in der Meisterschaft sorgte der vierte Platz von Lucas Auer, Luca Stolz und Maro Engel. Das WINWARD-Racing-Trio sicherte sich damit bereits vor dem Saisonfinale den Titel im GT World Challenge Europe Endurance Cup.

Das Rennen selbst wurde von mehreren Zwischenfällen und Neutralisierungen geprägt. Bereits in der ersten Kurve kam es zu Kollisionen, während im weiteren Rennverlauf mehrere Full-Course-Yellow- und Neutralisationsphasen das Geschehen bestimmten. Nachträgliche Strafen sorgten zudem noch für Veränderungen im Klassement.

Am Ende feierte Comtoyou Racing mit Mattia Drudi, Marco Sörensen und Nicki Thiim einen wichtigen Sieg auf dem Nürburgring, während WINWARD Racing mit Auer, Stolz und Engel bereits vorzeitig die Meisterschaft im Endurance Cup feiern konnte.

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