Bigazzi-BMW auf der Nordschleife
Der BMW 320i mit der Startnummer 2 gehört zu den spektakulärsten Fahrzeugen des 23. ADAC 24-Stunden-Rennens 1995. Im markanten FINA-/Warsteiner-Design ging der BMW Team Bigazzi mit Joachim Winkelhock, Peter Kox, Ingo Hoffmann und Jörg Müller an den Start.
Das Schwesterauto mit der Startnummer 1 schrieb am Ende Rennsportgeschichte: Roberto Ravaglia, Marc Duez und Alexander Burgstaller gewannen den Klassiker nach 129 Runden mit acht Runden Vorsprung.
Für die Nummer 2 endete das Rennen dagegen nach 88 Runden mit einem Unfall. Dabei hatte der BMW mit 9:35,700 Minuten eine beeindruckende Pace gezeigt und lag bei der schnellsten Rundenzeit nur gut zwei Sekunden hinter dem späteren Siegerauto.
Technik
Der BMW 320i STW basierte auf dem E36 und wurde von einem rund 2,0 Liter großen S42-Reihenvierzylinder angetrieben. Der hochdrehende Rennmotor leistete rund 300 PS. Zusammen mit einem sequenziellen Sechsganggetriebe, Hinterradantrieb und konsequenter Gewichtsreduzierung entstand aus der viertürigen Limousine ein kompromissloser Tourenwagen für die Super-Tourenwagen-Ära.
BMW 320i STW · 1.998 cm³ · ca. 300 PS · ca. 1.050 kg · 6-Gang-Renngetriebe · Hinterradantrieb
Ein faszinierender Blick zurück auf eine Zeit, in der hochdrehende Zweiliter-Saugmotoren und spektakuläre Tourenwagen die Nordschleife prägten.
