Lionspeed GP hat die 24 Stunden von Spa 2026 gewonnen und damit den größten Erfolg der Teamgeschichte gefeiert. Das Fahrertrio Ricardo Feller, Thomas Preining und Bastian Buus setzte sich bei der 79. Auflage des Langstreckenklassikers vor 132.000 Zuschauern durch – trotz eines Starts aus der Boxengasse.
Für Porsche ist es der erste Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa seit 2020 und zugleich der erste Erfolg des aktuellen 911 GT3 R (992) bei diesem Rennen. Auch für Feller, Preining und Buus ist es der erste Triumph beim traditionsreichen GT3-Langstreckenrennen.
Nach dem Start arbeitete sich der Lionspeed-Porsche kontinuierlich nach vorne. Vor allem in der Nacht profitierte das Team von einer fehlerfreien Strategie und zahlreichen Neutralisationsphasen. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase: Nach dem letzten Safety-Car-Restart setzte sich Thomas Preining an der Spitze entscheidend ab und brachte den Vorsprung gemeinsam mit seinen Teamkollegen souverän ins Ziel.
Hinter den Siegern entwickelte sich ein spannender Dreikampf um die weiteren Podiumsplätze. Der Mercedes-AMG von Winward Racing belegte Rang zwei vor dem Ferrari von AF Corse. Der Schumacher-CLRT-Porsche komplettierte die Spitzengruppe.
AF Corse hatte zwischenzeitlich gute Chancen auf den Sieg, wurde jedoch im Rennverlauf gleich zweimal durch Reifenschäden zurückgeworfen. Dennoch kämpfte sich das Team bis auf das Podium zurück.
Mehrere Favoriten mussten das Rennen vorzeitig beenden. Unter anderem schieden Fahrzeuge von GetSpeed Mercedes-AMG, Verstappen Racing, Comtoyou Aston Martin, Garage 59 McLaren sowie Grasser Racing Lamborghini nach Unfällen oder technischen Problemen aus.
In den weiteren Klassen gingen die Siege an Rowe Racing im Gold Cup, Rinaldi Racing im Silver Cup, Kessel Racing im Bronze Cup sowie JMR im Pro-Am-Cup.
Mit dem Erfolg in Spa schreibt Lionspeed GP ein weiteres Kapitel seiner Teamgeschichte und sichert Porsche einen prestigeträchtigen Sieg bei einem der bedeutendsten GT3-Rennen der Welt.
