Schubert Motorsport feiert Sieg beim dritten NLS-Lauf

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Schubert Motorsport hat den dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) für sich entschieden. Beim vierstündigen Rennen auf der Nordschleife setzte sich das Trio Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns im BMW M4 GT3 EVO in einem taktisch geprägten Wettbewerb gegen starke Konkurrenz durch. Für das Team ist es bereits der vierte Gesamtsieg in der Serie.

Hinter den Siegern belegten Ayhancan Güven und Matt Campbell im Manthey-Porsche Rang zwei. Das Podium komplettierte das Quartett um Dennis Olsen, Frédéric Vervisch, Christopher Mies und Vincent Kolb im Ford Mustang GT3.


Qualifying: Mercedes-AMG zunächst vorn

Im Zeittraining sicherte sich David Pittard im Mercedes-AMG GT3 die Pole-Position. Neben ihm startete bereits das spätere Siegerfahrzeug aus der ersten Reihe. Dahinter folgten mehrere GT3-Boliden, wobei ein Audi von KKraemer Racing aufgrund technischer Probleme nicht am Rennen teilnehmen konnte.

Für Manthey verlief das Qualifying unglücklich: Mehrere Code-60-Phasen verhinderten eine bessere Platzierung, sodass das Team nur von Rang 16 ins Rennen ging.


Strategie entscheidet intensives Rennen

Der Rennstart bot zunächst packende Positionskämpfe. Pittard behauptete die Führung, während sich andere Fahrzeuge früh nach vorne schoben. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein strategisch geprägtes Rennen mit wechselnden Taktiken und Boxenstopps.

Schubert Motorsport überzeugte vor allem durch Konstanz und fehlerfreie Abläufe in der Boxengasse. Parallel dazu arbeiteten sich Güven und Campbell kontinuierlich durch das Feld nach vorne und sicherten sich schließlich Platz zwei.

Die Pole-Setter um Kamui Kobayashi kamen als Vierte ins Ziel – unter anderem aufgrund einer Zeitstrafe nach einem Verstoß in einer Code-60-Phase, die entscheidende Sekunden kostete.


Stimmen zum Rennen

Philipp Eng zeigte sich nach dem Rennen positiv überrascht vom Erfolg und betonte die hohe Leistungsdichte im Feld. Besonders bemerkenswert sei der Sieg nach längerer Pause auf der Nordschleife gewesen.

Auch Christopher Mies zog ein zufriedenes Fazit. Nach einer längeren Pause auf der Strecke habe er sich zunächst wieder eingewöhnen müssen, zeigte sich aber erfreut über das Podiumsergebnis.

Ayhancan Güven hob vor allem die Aufholjagd hervor. Trotz schwieriger Bedingungen im Qualifying habe das Team mit Strategie und Geduld überzeugen können. Das Überholen sei auf der Strecke oft eine Herausforderung, weshalb Konstanz und Fehlervermeidung entscheidend gewesen seien.


Starke Leistung von Gamota Racing

Für Aufmerksamkeit sorgte auch Gamota Racing: Neben Platz sechs im Gesamtklassement gewann das Team souverän die Klasse SP9 PRO-AM. Fahrer Moritz Kranz wurde für seinen starken ersten Stint zusätzlich ausgezeichnet.


Cup-Klassen liefern Spannung

Auch in den Markenpokalen wurde intensiver Motorsport geboten. In der Cup-2-Klasse (Porsche 911 GT3 Cup) setzte sich Sorg Rennsport mit Patrik Grütter und Fabio Grosse knapp durch. Das Duo schaffte es sogar bis auf Rang zehn im Gesamtfeld.

In der Cup-3-Kategorie (Porsche Cayman GT4) blieb Smyrlis Racing weiter ungeschlagen. Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach sicherten sich erneut den Klassensieg und führen damit die Gesamtwertung an. Mehrere weitere Fahrer liegen punktgleich an der Spitze der Tabelle.


Premiere für den HWA EVO.R

Mit Spannung verfolgt wurde auch der Einsatz des neuen HWA EVO.R in der SP-X-Klasse. Ein Fahrzeug erreichte das Ziel im Mittelfeld, während das Schwesterauto vorzeitig mit technischen Problemen ausschied. Dennoch boten die Fahrzeuge einen interessanten Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Serie.


Nachwuchs im Fokus

Auch der Motorsport-Nachwuchs stand im Mittelpunkt: Beim Auftakt der Jugend-Kart-Meisterschaft im historischen Fahrerlager wurden in mehreren Altersklassen die ersten Saisonsieger ermittelt. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Nachwuchsförderung innerhalb der Serie.


Ausblick auf die nächsten Rennen

Die Saison geht ohne große Pause weiter: Bereits am kommenden Wochenende stehen die Qualifiers für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Das nächste reguläre NLS-Rennen folgt im Juni mit der ADAC Eifel Trophy.

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