Lewis Hamilton sammelt Kilometer im Ferrari
Während die Formel 1 aktuell pausiert, nutzt Lewis Hamilton die Zeit für zusätzliche Fahrpraxis. Der siebenfache Weltmeister ist auf der Ferrari-Teststrecke in Fiorano im Einsatz und absolviert dort Reifentests für den italienischen Hersteller Pirelli.
Obwohl an diesem Wochenende ursprünglich der Grand Prix von Bahrain stattgefunden hätte, steht stattdessen Testarbeit auf dem Programm. Bei milden Temperaturen um 21 Grad wurden in Fiorano gezielt nasse Bedingungen geschaffen, indem die Strecke bewässert wurde. So konnte Hamilton verschiedene Regenreifen-Mischungen erproben – darunter Full-Wet-Reifen sowie unterschiedliche Intermediate-Varianten für wechselhafte Streckenverhältnisse.
Am ersten Testtag legte der Brite insgesamt 142 Runden zurück, was einer Distanz von 423 Kilometern entspricht. Seine schnellste Runde lag bei 1:01,031 Minuten, besitzt jedoch aufgrund der Testbedingungen keine sportliche Aussagekraft.
Die Testfahrten dienen ausschließlich der Datensammlung für die Reifenentwicklung sowie dazu, Fahrern zusätzliche Routine zu ermöglichen. Technische Neuerungen oder Updates an den Fahrzeugen sind im Rahmen solcher Tests nicht erlaubt.
Ursprünglich war geplant, dass Charles Leclerc den Ferrari am zweiten Testtag übernimmt. Laut Pirelli bleibt jedoch Hamilton auch am Folgetag im Einsatz. Damit nutzt der Brite die aktuelle Rennpause optimal, um weiter im Rhythmus zu bleiben.
Die Konkurrenz von McLaren und Mercedes nutzt die Pause ebenfalls und testes in der kommenden Woche mit ihren Fahrern am Nürburgring.
