Im Rahmen des Formel-2-Europameisterschaftslaufs beim Jim-Clark-Rennen auf dem Hockenheimring wurde am 10. April 1983 auch ein Lauf zur Internationalen Deutschen Automobil-Rennsportmeisterschaft (IDRM) ausgetragen. Mit der Einführung der FIA-Gruppe C im Jahr 1982 waren nach dem Reglement in erster Linie Sportprototypen der Gruppe C gemäß Anhang J des Internationalen Sportgesetzes zugelassen. Da zu Beginn der neuen Ära jedoch noch nicht genügend Fahrzeuge dieser Kategorie zur Verfügung standen, blieben auch Sportprototypen der Gruppe 6 startberechtigt. Die zuvor dominierenden Gruppe-5-Silhouettenfahrzeuge wie Porsche 935, Ford Capri Turbo oder BMW 320 Turbo verschwanden damit weitgehend aus der Meisterschaft.
Für das Warsteiner Team Joest Racing trat Seine Königliche Hoheit Prinz Leopold von Bayern mit einem Porsche 936/80 an – einem der letzten erfolgreichen Gruppe-6-Sportprototypen. Der offene Rennwagen wurde von einem luftgekühlten 2,142-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit zwei KKK-Abgasturboladern angetrieben, der rund 620 PS leistete. Trotz seines bereits einige Jahre alten Konzepts war der Porsche 936/80 noch immer konkurrenzfähig und konnte sich gegen die moderne Gruppe-C-Konkurrenz behaupten. Hinter zwei Gruppe-C-Prototypen überquerte Prinz Leopold von Bayern die Ziellinie als hervorragender Gesamtdritter.
