BMW celebrates double victory

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BMW hat beim sechsten Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps ein historisches Ergebnis eingefahren: Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde feierten im BMW M Hybrid V8 den ersten Gesamtsieg des Herstellers in der WEC. Beim 6-Stunden-Rennen in den Ardennen gelang dem Team WRT sogar ein Doppelsieg, denn auch das Schwesterauto mit Kevin Magnussen, Raffaele Marciello und Dries Vanthoor stand am Ende auf dem Podium. Platz drei ging an Ferrari mit Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen im 499P.

Vor mehr als 101.000 Zuschauern entwickelte sich in Spa ein hochklassiges und taktisch geprägtes Rennen mit mehreren Safety-Car-Phasen, unterschiedlichen Strategien und zahlreichen Führungswechseln. Zunächst hatte Peugeot mit dem 9X8 von Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire von der Pole-Position aus die Kontrolle übernommen, ehe Cadillac zwischenzeitlich die Spitze übernahm. Im weiteren Verlauf splitte sich das Hypercar-Feld strategisch auf: Während ein Teil der Teams auf Spritsparen setzte, entschieden sich andere – darunter der spätere Sieger-BMW – für eine aggressive Vollgasstrategie mit früheren Stopps.

Mehrere Neutralisationen in der Schlussphase spielten BMW schließlich in die Karten. Rund eine Stunde vor Rennende wurden die unterschiedlichen Taktiken durch eine Safety-Car-Phase wieder zusammengeführt, wodurch beide BMW an die Spitze rückten. In den letzten Rennminuten musste das Rennen nach zwei heftigen Unfällen erneut neutralisiert werden: Zunächst schlug Alex Riberas im Aston Martin Valkyrie auf der Kemmel-Geraden ein, später verunfallte António Félix da Costa im Alpine A424 in Raidillon. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Nach dem finalen Restart brachte Frijns den BMW #20 souverän ins Ziel. Dahinter verteidigte Kevin Magnussen im zweiten BMW Rang zwei gegen den drängenden Ferrari von Antonio Fuoco. Platz vier ging an Aston Martin mit Tom Gamble und Harry Tincknell, während Toyota mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries Fünfter wurde.

Für Aufmerksamkeit sorgte auch Genesis Magma Racing: Das neue Hypercar-Projekt holte mit André Lotterer, Pipo Derani und Franck Jaubert im zweiten WEC-Einsatz als Achter erstmals WM-Punkte.

In der LMGT3-Klasse durfte McLaren jubeln. Der Garage-59-McLaren 720S LMGT3 Evo von Antares Au, Tom Fleming und Marvin Kirchhöfer erbte den Sieg nach einer Zeitstrafe gegen den zunächst siegreichen AF-Corse-Ferrari. Rang zwei ging an Aston Martin, Platz drei an Manthey-Porsche.

Mit dem Rennen in Spa endet die direkte Vorbereitung auf das Saisonhighlight der Langstrecken-WM: die 24 Stunden von Le Mans am 13. und 14. Juni.

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