Preining und Feller im Porsche-Cockpit
Das Porsche-Team Manthey hat seine Fahrerbesetzung für die DTM-Saison 2026 bekanntgegeben und geht als amtierender Meister mit einem verkleinerten Aufgebot an den Start. Statt wie bisher drei Fahrzeuge einzusetzen, wird das Team aus Meuspath am Nürburgring in der kommenden Saison nur noch zwei Porsche 911 GT3 R mit dem aktuellen Evo-Paket einsetzen.
Am Steuer des Fahrzeugs mit der Startnummer 91 bleibt der Österreicher Thomas Preining, der bereits seit drei Jahren für Manthey fährt und 2023 den DTM-Titel für Porsche gewann. Neu im Team ist der Schweizer Ricardo Feller, der künftig das Auto mit der Nummer 90 pilotieren wird. Er übernimmt damit den Platz des bisherigen Manthey-Fahrers Ayhancan Güven.
Güven, der in den vergangenen beiden Jahren für Manthey in der DTM startete, wird künftig stärker auf andere Programme konzentriert. Ziel ist unter anderem die Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz im Porsche-Werksprogramm der Formel E, für den noch notwendige Lizenzpunkte gesammelt werden müssen. Diese soll er unter anderem in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) sammeln, wo er weiterhin für Manthey in der LMGT3-Kategorie antritt. Auch Morris Schuring, bisher Teil des DTM-Programms, wird 2026 nicht mehr in der Serie starten und sich anderen Aufgaben widmen.
Die Fahrzeugdesigns für die neue Saison wurden bislang noch nicht vorgestellt. Manthey hatte 2025 eine äußerst erfolgreiche Saison absolviert und neben dem Fahrertitel auch die Team- und Rookie-Wertung gewonnen.
Teamchef Nicolas Raeder betonte mit Blick auf die vergangene Saison, dass das Team stolz auf seine Leistungen sei und motiviert in die Titelverteidigung gehe. Gleichzeitig zeigte sich das Team zuversichtlich, mit der neuen Fahrerpaarung an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können.
Für Ricardo Feller bedeutet der Wechsel zu Manthey einen wichtigen Schritt in seiner Karriere. Der Schweizer blickt bereits auf mehrere Siege und Podestplätze in der DTM zurück und sammelte zudem erste Erfahrungen mit Manthey bei einem Langstreckenrennen in Daytona. Er äußerte sich positiv über sein neues Team und hob insbesondere dessen Professionalität und Erfolgsbilanz hervor.
Thomas Preining geht unterdessen in seine vierte Saison mit Manthey und sieht das Team gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit habe sich über die Jahre kontinuierlich verbessert, und er zeigt sich optimistisch für die kommende Saison, auch wenn der Ausgang einer Meisterschaft nie garantiert werden könne.
Mit dem verkleinerten, aber erfahrenen Aufgebot will Manthey in der DTM-Saison 2026 erneut um Spitzenplätze kämpfen.
