Porsche nach technischem Verstoß zurückversetzt
Mercedes-AMG hat sich beim Qualifying zu den 12 Stunden von Bathurst eine starke Ausgangsposition gesichert. Supercars-Pilot Cameron Waters stellte den Mercedes-AMG GT3 von Scott Taylor Motorsport auf die Pole-Position und erzielte dabei eine der schnellsten Rundenzeiten in der Geschichte des Mount Panorama Circuit. Mit einer Zeit von 2:01,079 Minuten verfehlte er den Streckenrekord nur knapp und sicherte sich zudem die Allan Simonsen Trophy für die schnellste Qualifyingrunde.
Waters teilt sich das Fahrzeug mit Chaz Mostert und Thomas Randle. Für Mercedes-AMG ist es bereits die sechste Pole-Position bei dem traditionsreichen Langstreckenrennen im australischen Bathurst.
Auch die weiteren Startplätze in den Top drei gingen an Fahrzeuge der Marke. Rang zwei belegte das Fahrertrio Maximilian Götz, Ralf Aron und Lucas Auer im Craft Bamboo Racing Mercedes-AMG GT3 mit einem Rückstand von 0,177 Sekunden auf die Bestzeit. Den dritten Platz sicherten sich Kenny Habul, Luca Stolz und Jules Gounon im Fahrzeug von 75 Express, ebenfalls mit einem Mercedes-AMG GT3.
Hinter den dominierenden Mercedes-AMG-Fahrzeugen folgen in den Top Ten unter anderem Teams mit Porsche, Audi, Lamborghini, BMW und Ford. Das Qualifying unterstreicht die starke Konkurrenz in der Intercontinental GT Challenge, deren Saisonauftakt traditionell in Bathurst stattfindet.
Für einen Rückschlag sorgte hingegen Earl Bamber Motorsport. Das Team mit den Fahrern Laurin Heinrich, Klaus Bachler und Ricardo Feller wurde nach dem Qualifying aus der Wertung genommen. Grund dafür war ein technischer Verstoß am Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 61.
Bei technischen Kontrollen stellten die Verantwortlichen fest, dass die Höhe des Heckflügels außerhalb der vorgeschriebenen Toleranz lag. Mehrere Messungen bestätigten die Abweichung von den festgelegten Balance-of-Performance-Vorgaben. Auch eine vom Team durchgeführte Überprüfung konnte die Konformität nicht belegen. In der Folge wurde das Fahrzeug disqualifiziert und muss das Rennen vom Ende des Starterfeldes aufnehmen.
Damit gehen die Mercedes-AMG-Teams mit den besten Voraussetzungen in das Rennen, während Earl Bamber Motorsport vor einer schwierigen Aufholjagd steht.
