Max Verstappen testet GT500-Boliden in Fuji

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PR-Aktion vor dem Japan-GP

Kurz vor dem Großen Preis von Japan sorgt Max Verstappen für Aufmerksamkeit – allerdings nicht auf der Formel-1-Strecke in Suzuka, sondern auf dem Fuji Speedway. Dort nahm der amtierende Weltmeister an Testfahrten der japanischen Super-GT-Serie teil und pilotierte einen Nissan GT500.

Im Rahmen offizieller Testfahrten der Super GT saß Verstappen im Cockpit eines Nissan Z Nismo GT500, eingesetzt vom Werksteam Nismo. Der Bolide präsentierte sich dabei in auffälliger Red-Bull-Lackierung.

Der Niederländer drehte mehrere Runden – allerdings ohne Fokus auf Rundenzeiten. Vielmehr ging es darum, ein Gefühl für das Fahrzeug und dessen Technik zu entwickeln. Dabei musste sich Verstappen an die Charakteristik eines GT500-Fahrzeugs gewöhnen, das sich deutlich von einem Formel-1-Auto unterscheidet.

Die Bedingungen in Fuji waren alles andere als einfach: Starker Regen machte die Strecke anspruchsvoll. Verstappen absolvierte nur einen begrenzten Testumfang und teilte sich das Fahrzeug unter anderem mit dem japanischen Fahrer Atsushi Miyake.

Parallel dazu waren weitere Fahrzeuge im Einsatz, darunter ein Honda NSX GT3 in Red-Bull-Farben, pilotiert von Igor Fraga. Auch Ukyo Sasahara wurde im Umfeld der Testfahrten gesichtet.

Der Einsatz in Fuji diente in erster Linie nicht der sportlichen Vorbereitung auf den Japan-GP, sondern war Teil einer Marketingkampagne von Red Bull in Japan. Entsprechend standen Werbeaufnahmen und Promotion im Vordergrund.

Trotzdem zeigt der Test einmal mehr Verstappens Vielseitigkeit und sein Interesse an unterschiedlichen Rennserien.

Ganz neu war die Erfahrung für den viermaligen Weltmeister nicht: Bereits 2022 testete Verstappen im Rahmen eines Events einen Honda GT-Rennwagen. Der aktuelle Einsatz knüpft damit an frühere Ausflüge in den japanischen Motorsport an.

Auch Red Bull selbst ist in Japan kein Unbekannter. In der Vergangenheit unterstützte das Unternehmen Teams in der Super GT sowie Nachwuchsprogramme und engagierte sich zudem in der Super Formula.

Die Fahrzeuge der GT500-Klasse basieren auf dem sogenannten Class-1-Reglement, das auch in der DTM zum Einsatz kam. Die rund 650 PS starken Boliden verfügen über hochentwickelte Aerodynamik und Turbomotoren – und bieten damit eine völlig andere Fahrdynamik als Formel-1-Autos.

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