Geplanter Einsatz mit einem besonderem Porsche-Projekt
IronForce Racing hat seine Teilnahme am diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem außergewöhnlichen Fahrzeugkonzept angekündigt. Zum Einsatz kommen soll ein eigenständig aufgebauter, seriennaher Porsche 911 GT3 RS MR, der speziell für den Langstreckenklassiker vorbereitet wird.
Die Fahrer Jan-Erik Slooten und Timo Scheider stellten das Projekt kürzlich im Rahmen eines Videoformats vor und gaben erste Einblicke in den aktuellen Stand der Planungen. In welcher Klasse das Fahrzeug letztlich antreten wird, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch, dass ein ursprünglich angedachtes Einsatzfeld aufgrund der Regularien nicht infrage kommt.
Nach Angaben von Slooten fällt die Resonanz seitens relevanter Institutionen bislang positiv aus. Auch Gespräche mit dem ADAC verliefen offenbar konstruktiv, obwohl das Team im Vorfeld mit stärkerem Widerstand gerechnet hatte.
Offiziell wurde das Einsatzteam noch nicht bestätigt. Scheider deutete jedoch an, dass erfahrene Unterstützung mit Hintergrund im professionellen Motorsport – einschließlich Expertise aus der Formel 1 – in das Projekt eingebunden ist. Gleichzeitig betont das Team, neben sportlichen Ambitionen auch die wirtschaftliche Seite im Blick zu behalten.
Technische Details zum finalen Fahrzeugkonzept sind noch nicht vollständig veröffentlicht. Klar ist jedoch, dass sich das Fahrzeug in mehreren Punkten von klassischen GT3-Autos unterscheiden wird – unter anderem beim Gewicht und bei der Bereifung. Auch das serienmäßige DRS-System des 911 GT3 RS MR ist Gegenstand laufender Abstimmungen mit den Veranstaltern. Eine besondere Herausforderung besteht darin, die Performance des Fahrzeugs im Rahmen der Regularien auszubalancieren.
Sportlich verfolgt IronForce Racing dabei keinen Angriff auf den Gesamtsieg. Stattdessen steht ein besonderes Ziel im Fokus: Mit einem straßenzugelassenen Fahrzeug inklusive Nummernschild die Ziellinie zu überqueren. Dennoch soll das Projekt auch auf der Strecke konkurrenzfähig umgesetzt werden.
Darüber hinaus plant das Team, den Einsatz unter nachhaltigen Gesichtspunkten zu realisieren. Konkrete Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.
