24h Daytona – Topbesetztes Feld

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IMSA-Saisonauftakt 2026: Topbesetztes GTP-Feld und starke GT3-Klassen bei den 24 Stunden von Daytona

Während die FIA World Endurance Championship noch in der Winterpause verweilt, richtet sich der Blick der Sportwagenfans bereits nach Florida. Am 24. und 25. Januar 2026 startet die IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit den 24 Stunden von Daytona in die neue Saison. Insgesamt elf Fahrzeuge kämpfen in der Topklasse GTP um den prestigeträchtigen Gesamtsieg.

GTP-Klasse: Werksstärke und technische Vielfalt

Die GTP-Klasse bildet auch 2026 das sportliche Zentrum des Daytona-Klassikers. Porsche ist mit drei 963 vertreten, darunter zwei Fahrzeuge von Porsche Penske Motorsport. In den Cockpits sitzen unter anderem Laurens Vanthoor, Kevin Estre, Matt Campbell, Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich. Ergänzt wird das Aufgebot durch einen privaten Einsatz von JDC-Miller MotorSports.

Zu den stärksten Herausforderern zählt Cadillac, das mit mehreren V-Series.R antritt. Wayne Taylor Racing bringt zwei Fahrzeuge an den Start, während Action Express Racing unter dem bekannten Cadillac-Whelen-Banner ebenfalls vertreten ist. Cadillac setzt dabei auf den bewährten V8-Saugmotor und umfangreiche IMSA-Erfahrung.

Bei BMW übernimmt erstmals WRT die Verantwortung für den IMSA-Einsatz der BMW M Hybrid V8. Fahrer wie Philipp Eng, Dries Vanthoor und Sheldon van der Linde sorgen für internationale Spitzenbesetzung. Acura bleibt mit dem ARX-06 exklusiv der IMSA treu und wird erneut von Meyer Shank Racing w/Curb Agajanian eingesetzt. Eine Sonderrolle nimmt der Aston Martin Valkyrie ein, der als einziger LMH im Feld antritt und von Ross Gunn, Roman De Angelis, Alex Riberas und Marco Sørensen pilotiert wird.

Daytona als besondere Herausforderung

Der Daytona International Speedway kombiniert Highspeed-Oval und technisches Infield zu einer der anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Lange Vollgaspassagen, dichter Verkehr und deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht stellen Fahrzeuge, Reifen und Fahrer über 24 Stunden auf eine harte Probe.

LMP2: Konstante Technik, enge Kämpfe

Neben den GTP-Hypercars sind 13 Fahrzeuge der LMP2-Klasse gemeldet. Eingesetzt werden ausschließlich Fahrzeuge nach einheitlichem technischen Reglement, was traditionell für eine hohe Leistungsdichte sorgt. Die LMP2 gilt als taktisch anspruchsvoll, da Fehler im Verkehr oder an der Box oft stärker ins Gewicht fallen als reine Geschwindigkeit.

GT3-Klassen: Markenvielfalt und prominente Fahrer

Das GT3-Feld umfasst insgesamt 36 Fahrzeuge, verteilt auf GTD Pro und GTD. In der GTD Pro-Klasse treten ausschließlich Profibesatzungen an. Vertreten sind unter anderem Porsche, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Lexus und Chevrolet.

Besondere Aufmerksamkeit erhält der Auftritt von Manthey, das 2026 erstmals mit dem markanten „Grello“ in Daytona startet. Das Team bringt umfangreiche Erfahrung aus internationalen 24-Stunden-Rennen mit und trifft in der GTD Pro auf starke Konkurrenz. BMW setzt auf eingespielte IMSA-Strukturen, Mercedes-AMG ist mit mehreren leistungsfähigen Kundenteams vertreten, während Ferrari und Lamborghini auf bewährte Fahreraufgebote aus dem internationalen GT-Sport bauen.

In der GTD-Klasse steht weiterhin das Pro-Am-Konzept im Vordergrund. Auch hier ist die Markenvielfalt groß, und zahlreiche erfahrene IMSA-Teams nutzen Daytona als Saisonhöhepunkt. Für viele Nachwuchsfahrer bietet das Rennen zudem die Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.

Historische Bedeutung

Die 24 Stunden von Daytona gelten als das wichtigste Rennen der IMSA-Saison und als traditioneller Auftakt des internationalen Langstreckenjahres. In der noch jungen GTP-Ära, die seit 2023 besteht, besitzt das Rennen eine besondere Bedeutung für die Weiterentwicklung der Topklasse.

Fazit: Daytona 2026 vereint ein hochkarätiges GTP-Feld mit starker Werksbeteiligung, ein umkämpftes LMP2-Starterfeld und ein außergewöhnlich vielfältiges GT3-Aufgebot. Damit verspricht der IMSA-Saisonauftakt erneut Langstreckensport auf höchstem sportlichem und technischem Niveau.

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