Formel-1-Star Max Verstappen wird 2026 erstmals an den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring teilnehmen. Der Niederländer, der zwischen 2021 und 2024 vier Weltmeistertitel in der Formel 1 gewann, stellt sich damit einer der anspruchsvollsten Aufgaben im internationalen Motorsport: einem Start auf der legendären Nürburgring-Nordschleife.
Verstappen wird im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing an den Start gehen. Gemeinsam mit Lucas Auer (Österreich), Jules Gounon (Frankreich) und Daniel Juncadella (Spanien) teilt er sich einen Mercedes-AMG GT3. Der Einsatz ist das Ergebnis einer längeren Vorbereitung, die bereits im vergangenen Jahr begann. Dazu gehörten sowohl Einsätze auf der Nordschleife als auch umfangreiche Trainings im SimRacing.
Auch für Verstappens große Fangemeinde wird das Rennen besonders interessant: Für niederländische Fans planen die Veranstalter ein spezielles Ticketangebot mit exklusiven Aktionen. Weitere Details dazu sollen in Kürze veröffentlicht werden.
Begeisterung für die Nordschleife
Verstappen gilt schon seit längerer Zeit als großer Fan der Nürburgring-Nordschleife. Neben realen Starts in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat er sich auch digital intensiv mit der Strecke beschäftigt – etwa bei Rennen der virtuellen NLS.
Der Niederländer betont, dass der Nürburgring für ihn eine einzigartige Rennstrecke sei und dass ein Start beim 24-Stunden-Klassiker schon lange zu seinen persönlichen Zielen gehört habe. Vor dem Hauptrennen plant er zudem einen weiteren Einsatz in der NLS, um zusätzliche Erfahrung zu sammeln.
Bereits im vergangenen Jahr erhielt Verstappen die erforderliche Nordschleifen-Lizenz des DMSB und konnte beim NLS-Finale antreten, das er mit seinem Team gewann. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die Vorbereitung auf das diesjährige Programm einfließen. Mit seinen Teamkollegen sowie der Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport sieht er sich für die Herausforderung gut aufgestellt.
Vorbereitung ohne Sonderstatus
Aus Sicht der Veranstalter wird Verstappen wie jeder andere Teilnehmer behandelt. Rennleiter Walter Hornung betont, dass auch ein prominenter Fahrer alle üblichen Voraussetzungen erfüllen müsse, um auf der Nordschleife starten zu dürfen.
Dazu gehörten unter anderem Renneinsätze auf der Strecke, das verpflichtende E-Learning sowie zahlreiche Trainingsrunden im Simulator. Die intensive Vorbereitung zeige, wie ernst Verstappen den Start beim Langstreckenklassiker nehme.
Viele Fans weltweit sind gespannt darauf, wie sich der Wechsel vom Formel-1-Auto in einen GT3-Rennwagen auf der anspruchsvollen Nordschleife für den Niederländer auswirken wird.
Einsatz im Mercedes-AMG GT3
Beim 24-Stunden-Rennen wird Verstappen einen Mercedes-AMG GT3 fahren. Das Fahrzeug gehört zu den beiden Performance-Autos, die von Winward Racing eingesetzt werden. Die Fahrzeuge starten unter den Namen Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie Mercedes-AMG Team Verstappen Racing.
Auch das Schwesterauto mit der Startnummer 80 ist hochkarätig besetzt: Maro Engel, Maxime Martin, Fabian Schiller und Luca Stolz bilden dort das Fahrerquartett.
Verstappen startet mit der Nummer 3 – seiner bekannten Startnummer aus der Formel 1 im Team Oracle Red Bull Racing. Gemeinsam bilden beide GT3-Fahrzeuge die Speerspitze des Mercedes-AMG-Aufgebots, das zusätzlich von mehreren Kundenteams ergänzt wird.
