24h Daytona – Qualifying

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Technische Beanstandungen verändern Startaufstellung für die 24 Stunden von Daytona

Daytona Beach, USA – Nach dem Qualifying zu den 24 Stunden von Daytona 2026 haben die Technischen Kommissare der IMSA SportsCar Championship zwei Strafen ausgesprochen, die zu wesentlichen Änderungen in der Startaufstellung führen. Betroffen sind sowohl die Topklasse GTP als auch die Kategorie GTD Pro.

Dem ursprünglich schnellsten Fahrzeug im Qualifying, dem Action-Express-Cadillac mit der Startnummer 31, wurde die Poleposition aberkannt. Bei der technischen Nachuntersuchung wurde festgestellt, dass der hintere Skid Block des Fahrzeugs stärker abgeschliffen war als gemäß Reglement zulässig. In der Folge wird das Fahrzeug an das Ende des GTP-Starterfeldes versetzt. Die Poleposition für den Langstreckenklassiker geht damit an den Meyer-Shank-Acura mit der Startnummer 93.

Auch in der Klasse GTD Pro kam es zu einer sportrechtlichen Entscheidung. Der Paul-Miller-BMW mit der Startnummer 1 wurde aufgrund eines nicht regelkonformen Radsturzes am Fahrwerk ebenfalls ans Ende seiner Klasse zurückversetzt. Das Fahrzeug hätte ursprünglich aus der zweiten Position starten sollen.

Durch die ausgesprochenen Strafen ergeben sich weitere Verschiebungen im Feld. In der GTP-Klasse rückt der Cadillac mit der Startnummer 40 in die erste Startreihe auf, während der bestplatzierte Porsche 963 nun von Rang drei ins Rennen geht. Zudem startet der McLaren mit der Startnummer 59 bei seinem Debüt in der IMSA SportsCar Championship aus der ersten Reihe der GTD Pro.

Trotz der Veränderungen wird der Einfluss auf den Rennverlauf als begrenzt eingeschätzt. Bei einem 24-Stunden-Rennen spielt die Startposition erfahrungsgemäß eine untergeordnete Rolle, sodass die sportlichen Nachteile für die betroffenen Teams als verkraftbar gelten.

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