{"id":8012,"date":"2024-08-31T13:00:47","date_gmt":"2024-08-31T11:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/curbs-magazin.com\/?p=8012"},"modified":"2024-08-31T13:00:47","modified_gmt":"2024-08-31T11:00:47","slug":"gebhardt-motorsport-more-to-come","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/slickpix.de\/en\/stories\/gebhardt-motorsport-more-to-come\/","title":{"rendered":"Gebhardt-Motorsport &#8211; More to Come!"},"content":{"rendered":"<p>Die Anzahl deutscher Motorsportteams, die in der <a href=\"https:\/\/curbs-magazin.com\/racing\/die-gruppe-c-aera\/\">Gruppe C<\/a> an den Start gingen, ist betr\u00e4chtlich. Namen wie Joest-Racing und Kremer fallen da oft als erste, weil jene von Beginn an den Gruppe-C-Prototypen treu waren. Bei dieser Betrachtung darf das Team Gebhardt-Motorsport aus dem Kraichgau nicht fehlen. Denn gerade Gebhardt hob sich aus dieser Masse an Teams heraus, denn man scheute sich nicht davor, eigene Prototypen zu entwickeln. 2022 feierte das Familienunternehmen Gebhardt Intralogistics Group sein 70. Firmenjubil\u00e4um. Beim Blick in die Firmenhistorie f\u00e4llt eines auf: Technischer Fortschritt steht in der Familie Gebhardt auf der Tagesordnung. Eigene Sportprototypen zu entwickeln war f\u00fcr Fritz und G\u00fcnter Gebhardt keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern vielmehr eine Selbstverpflichtung.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Gebhardt-Motorsport: Feuer und Flamme<\/h2>\n<p>Das Familienunternehmen Gebhardt-F\u00f6rdertechnik wuchs seit 1952 schnell heran. Mit vielen Patenten wurde das Unternehmen bald zum Marktf\u00fchrer. Richard und Elfriede Gebhardt konnten ihrem Sohn G\u00fcnter den Einstieg in den Motorsport finanzieren. Sein Bruder Fritz organisierte von Beginn an die Renneins\u00e4tze. Der Weg des hauseigenen Rennteams ging den klassischen Weg \u00fcber den Kartsport, die Formel Vau und Super-V. Der Erfolg kam schnell: G\u00fcnter gewann 1979 die deutsche Formel Vau-Meisterschaft und wurde Vizemeister in der Formel Super Vau-Europameisterschaft. Die Jahre in der Formel 3 und Formel 2 am Anfang der 1980er Jahre waren zwar entt\u00e4uschend, aber zur selben Zeit wurde die Gruppe C ins Leben gerufen und die Gebhardt-Br\u00fcder waren sofort \u201eFeuer und Flamme\u201c. Die neu erfundene Gruppe C-Junior (ab 1985 Gruppe-C2) sollte den kleinen Sportwagen- und Rennwagenherstellern sowie Privatteams die M\u00f6glichkeit geben, mit geringem Kostenaufwand eigene Prototypen zu entwickeln und einzusetzen.<br \/>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-8012 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/slickpix.de\/en\/gebhardt-motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-praesentation-des-gebhardt-jc02-genannt-ufo\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Praesentation-des-Gebhardt-JC02-genannt-UFO-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Pra\u0308sentation-des-Gebhardt-JC02,-genannt-UFO\" aria-describedby=\"gallery-1-8017\" srcset=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Praesentation-des-Gebhardt-JC02-genannt-UFO-150x150.jpg 150w, https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Praesentation-des-Gebhardt-JC02-genannt-UFO-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8017'>\n\t\t\t\tPr\u00e4sentation des Gebhardt JC02, genannt UFO\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/slickpix.de\/en\/gebhardt-motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-norisring-1989-rudi-seher-im-gebhardt-c88\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Norisring-1989-\u2013-Rudi-Seher-im-Gebhardt-C88-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-8018\" srcset=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Norisring-1989-\u2013-Rudi-Seher-im-Gebhardt-C88-150x150.jpg 150w, https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Norisring-1989-\u2013-Rudi-Seher-im-Gebhardt-C88-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8018'>\n\t\t\t\tNorisring 1989 \u2013 Rudi Seher im Gebhardt C88\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/slickpix.de\/en\/gebhardt-motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-1990-startete-gebhardt-mit-dem-porsche-962-in-le-mans\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-1990-startete-Gebhardt-mit-dem-Porsche-962-in-Le-Mans-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-1990-startete-Gebhardt-mit-dem-Porsche-962-in-Le-Mans\" aria-describedby=\"gallery-1-8019\" srcset=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-1990-startete-Gebhardt-mit-dem-Porsche-962-in-Le-Mans-150x150.jpg 150w, https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-1990-startete-Gebhardt-mit-dem-Porsche-962-in-Le-Mans-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8019'>\n\t\t\t\t1990 startete Gebhardt mit dem Porsche 962 in Le Mans\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<h3>Der Gebhardt JC02, genannt das UFO<\/h3>\n<p>Der erste Sportwagen von Gebhardt-Motorsport trug die Bezeichnung JC02. Seine Geschichte begann bereits 1980 auf der Essen-Motorshow. Der Schweizer Rennfahrer und Konstrukteur Chuck Graemiger plante, auch einen Gruppe C-Junior zu entwickeln. Im Gespr\u00e4ch kam er mit dem Ingenieur Michael Neumann \u00fcberein, das Design f\u00fcr einen neuen Sportprototypen zu entwickeln. Neumann hatte bereits f\u00fcr das TOJ-Team von J\u00f6rg Obermoser Gruppe-6-Prototypen entwickelt. Das neue Fahrzeug bekam die Bezeichnung Cheetah G602. Bis zum Renneinsatz kam es jedoch nicht. W\u00e4hrend der Windkanaltests kam es jedoch zum Zerw\u00fcrfnis zwischen beiden, so dass Neumann sein Projekt in Eigenregie weiterf\u00fchrte. F\u00fcr kurze Zeit sah es so aus, als w\u00fcrde sein De-sign \u00fcber ein 1\/5-Modell nicht hinauskommen.<br \/>\nZur selben Zeit begannen die Planungen von Fritz und G\u00fcnter Gebhardt und ihrem Techniker William Harris, der bereits f\u00fcr TOJ gearbeitet hatte. Die guten Verbindungen zu Obermoser erm\u00f6glichten es, Komponenten von dessen erfolgreichen Sport-wagen und auch das Design von Michael Neumann zu verwenden. Fritz und G\u00fcnter Gebhardt \u00fcberzeugte die Konzeption von m\u00f6glichst geringem Luftwiderstand f\u00fcr hohe Geschwindigkeit, vom Verzicht auf gro\u00dfes Fl\u00fcgelwerk und von dem Gedanken, den Anpressdruck lediglich durch einen sehr gro\u00dfen Diffusor zu generieren. Eine Test-reihe vom 2. August 1983 im BMW-Wind-kanal zeigte, dass der gemessene cw-Wert 0,261 weltrekordverd\u00e4chtig gering war. Das Monocoque entwickelten G\u00fcnter Gebhardt und Bill Harris. Es war sehr schmal gehalten, bestand aus lediglich 32 Aluminiumplatten und war dementsprechend sehr leicht. Eine kleine Anekdote: W\u00e4hrend des Aufbaus lie\u00df sich Michael Neumann auf die Wette ein, das Gewicht des Monocoques zu sch\u00e4tzen. Die Differenz zum tats\u00e4chlichen Gewicht musste er pro Kilogramm mit einem Kasten Bier bezahlen. Er tippte auf 67 Kilogramm. Tats\u00e4chlich waren es 43 Kilogramm. 24 K\u00e4sten musste er blechen.<br \/>\nDer erste Funktionstest auf dem <a href=\"https:\/\/curbs-magazin.com\/cars\/doppelt-haelt-besser-der-porsche-962-c-pdk\/\">Hockenheimring<\/a> brachte keine nennenswerten Probleme und bewies, dass die Aerodynamik und der Unterboden hervorragend arbeiteten. Lediglich die K\u00fchlung und die T\u00fcren mussten \u00fcberarbeitet werden. Den ersten Renneinsatz erlebte der JC02 am 3. Juli 1983 beim 200 Meilen-Rennen auf dem Noris-ring. Kenneth Persson beendete das Rennen mit einem respektablen neunten Platz. Anschlie\u00dfend kam es jedoch zum Bruch mit Michael Neumann, weil dessen Gestaltung der Karosserie zwar sehr windschl\u00fcpfrig, aber nicht praktikabel f\u00fcr den Renneinsatz war.<\/p>\n<h2>Gebhardt-Motorsport in der JC-Serie<\/h2>\n<p>Zwischen der Saison 1983 und 1984 wurde in Bicester bei Rolston Autotechnic und in Berwangen bei Sinsheim der Wagen gr\u00fcndlich \u00fcberarbeitet und ein zweites Fahrzeug aufgebaut. Die Formgebung der Karosserie wurde nach den ersten Eins\u00e4tzen noch einmal effizienter gestaltet, was dem Einsatz bei Langstreckenrennen zugutekam. Dabei half auch Formel-1 &#8211; Designer Gustav Brunner, durch die Hintert\u00fcr, der zu dieser Zeit f\u00fcr ATS arbeitete. Im Winter baute man bei Gebhardt zwei Versionen auf.<\/p>\n<p>Der Prototyp mit der Bezeichnung JC 842 hatte einen von Erich Baier entwickelten 2-Liter-BMW-Reihenvierzylindermotor. Der Motor war damals bereits in der Formel 2 erfolgreich zum Einsatz gekommen und leistete etwa 315 PS. In den Ergebnislisten dieser Jahre tauchte auch das das K\u00fcrzel JC 843 auf. Hierbei handelt sich um den bau-gleichen Sportprototypen. Allerdings hatte die zweite Version einen 3-Liter-Ford-Cos-worth DFV V8-Motor mit etwa 420 PS, mit dem Mario Andretti den F 1-Lauf in Watkins Glen gewonnen hatte. Dieser wurde direkt bei Bernie Ecclestone gekauft.<br \/>\nBeim ersten Einsatz in der Saison 1984 belegten Frank Jelinski und Cliff Hansen in Monza den 12. Platz im Gesamtklassement und den vierten Platz in der Klasse-C2. Nach einem ermutigenden Auftakt tr\u00fcbten allerdings immer wieder Motorsch\u00e4den die Stimmung. Lange Zeit bekamen die englischen Motorentuner die Probleme mit dem Zylinderkopf nicht in den Griff. Erst ein Wechsel zu dem Schweizer Motorenbauer Heini Ma-der l\u00f6ste die Motorenprobleme, von nun an wurden 3.3-Liter-Cossie\u2019s verwendet, was auch dem Verbrauch bei den Langstrecken-renne entgegenkam. Bald rannten der JC 842, der JC 843 sowie die Evolutionsstufe JC 853 und JC 873 in allen Rennserien wie Uhrwerke.<\/p>\n<p>Von 1984 bis 1988 fuhr Gebhardt mit diesen beiden Modellen j\u00e4hrlich eine Kombination von L\u00e4ufen aus der Gruppe-C-Weltmeisterschaft, Deutsche Rennsport-Meisterschaft, Interserie, <a href=\"https:\/\/curbs-magazin.com\/stories\/go-west-die-geschichte-der-legendaeren-imsa-gtp\/\">IMSA<\/a> und sp\u00e4ter dem Supercup. Ein weiteres Chassis wurde an das Londoner ADA-Engineering Team verkauft. Das Team setzte in Eigenregie einen JC 843 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und in Le Mans ein. Insgesamt 96mal starteten die flachen Flundern aus Berwangen in ein Rennen. Beim Blick in die Ergebnislisten tauchen zwei Namen immer wieder auf: Frank Jelinski und Stanley Dickens \u2013 beides Sch\u00fctzlinge von Fritz Gebhardt \u2013 fuhren regelm\u00e4\u00dfiger und erfolgreich.<\/p>\n<p>Die Stunde der Wahrheit schlug f\u00fcr Gebhardt in Le Mans. Designer Michael Neumann wollte mit dem flachen Design auf der Hunaud\u00ederes- und Mulsanne-Geraden eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 350 km\/h erreichen. Sein Plan ging auf und die Gebhardt JC waren hier konzeptionell gegen\u00fcber der restlichen C2 in klarem Vorteil. Der JC 843 von ADA-Engineering, gefahren von Steve Earle, John Sheldon und Ian Har-rower, kam auf dem 16. Platz ins Ziel und belegte den zweiten Platz in der Klasse C2. Die Briten schrammten nur ganz knapp am gro\u00dfen Erfolg vorbei. Ein Jahr sp\u00e4ter konn-te ADA-Engineering mit einem Gebhardt JC 843 mit Cosworth DFV-Motor schluss-endlich die Klasse C2 gewinnen. Besonders s\u00fc\u00df schmeckte der achte Platz im Gesamtklassement, weil die Top10 fast komplett in Porsche-Hand war. Die einzige Ausnahme war der Gebhardt JC 843 von ADA.<\/p>\n<h2>Andere Zeiten brachen f\u00fcr Gebhardt-Motorsport an<\/h2>\n<p>In der Saison 1987 zeigte sich immer mehr, dass die JC-Modelle von Gebhardt dem Ende ihrer Zeit entgegenfuhren. G\u00fcnter Gebhardt und Bill Harris entschlossen sich f\u00fcr das n\u00e4chste C2-Modell vom bishe-rigen Konzept abzuwenden. Das Fahrzeug sollte einen k\u00fcrzeren Radstand haben und durch einen gro\u00dfen Heckfl\u00fcgel nun mehr Abtrieb generieren. F\u00fcr diese Neukonstruktion mit der Bezeichnung Gebhardt C88 wurde das Chassis 872\/1 verwendet. Im Heck sa\u00df ein wahres Minikraftpaket \u2013 ein F\u00fcnfzylinderturbomotor aus dem Audi quattro. Seinmarkantes zischendes Ger\u00e4usch ist den Motorsportfans in Europa bestens bekannt. Aus 2,1-Litern Hubraum konnte er je nach Ladedruck bis zu 500 PS erzeugen. G\u00fcnter Gebhardt und Hellmut Mundas hatten ihre Kontakte zu Audi spielen lassen und diese \u201everwaisten\u201c Motoren ergattern k\u00f6nnen. Zwischen 1989 und 1991 fuhr Rudi Seher mit dem C88 haupts\u00e4chlich im ADAC Supercup, Hellmut Mundas und G\u00fcnter Gebhardt starteten in der Interserie. 1990 startete Gebhardt-Motorsport mit dem C88 auch beim 24-Stunden-Rennen von Daytona und sorgte f\u00fcr einige \u00fcberraschte Gesichter. W\u00e4hrend in der Sportwagen-Weltmeisterschaft die Autos in die Klasse C1 und C2 eingeteilt wurden, hie\u00df in der IMSA-Serie die Unterteilung GTP und GTP-Light. F\u00fcr die US-Amerikaner war es jedoch unerheblich, dass der Gebhardt C88 f\u00fcr Klasse C2 konstruiert worden war. In Daytona musste er in der GTP-Klasse zwischen den Porsche 962, Nissan GTP-ZX-T, den Jaguar XJR-12 starten. Im Training fuhren G\u00fcnter Gebhardt, Costas Los und Hellmut Mundas munter zwischen den gro\u00dfen Prototypen mit. Die Fahrer der GTP-Lights waren deutlich langsamer und hatten das Nachsehen bei dem kleinen un-scheinbaren Prototyp aus dem Kraichgau. Man w\u00e4re von Startplatz 18 in das Rennen gestartet, wenn technische Probleme den Start nicht verhindert h\u00e4tten. Heute wird der Gebhardt C88 in jenem Momo-Design aus Daytona 1990 von Marco Werner im historischen Motorsport erfolgreich gefahren.<br \/>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-8012 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/slickpix.de\/en\/gebhardt-motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-alternative-der-gebhardt-g4-fuer-die-isrs-konnte-nie-ganz-sein-potential-zeigen\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Alternative-\u2013-Der-Gebhardt-G4-fuer-die-ISRS-konnte-nie-ganz-sein-Potential-zeigen-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Alternative-\u2013-Der-Gebhardt-G4-fu\u0308r-die-ISRS-konnte-nie-ganz-sein-Potential-zeigen\" aria-describedby=\"gallery-2-8023\" srcset=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Alternative-\u2013-Der-Gebhardt-G4-fuer-die-ISRS-konnte-nie-ganz-sein-Potential-zeigen-150x150.jpg 150w, https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-Alternative-\u2013-Der-Gebhardt-G4-fuer-die-ISRS-konnte-nie-ganz-sein-Potential-zeigen-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-8023'>\n\t\t\t\tAlternative \u2013 Der Gebhardt G4 f\u00fcr die ISRS konnte nie ganz sein Potential zeigen\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/slickpix.de\/en\/gebhardt-motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-das-gesicht-des-rennstalls\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-das-gesicht-des-rennstalls-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-das-gesicht-des-rennstalls\" srcset=\"https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-das-gesicht-des-rennstalls-150x150.jpg 150w, https:\/\/slickpix.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gebhardt-Motorsport-curbs-historischer-motorsport-magazin-das-gesicht-des-rennstalls-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<h2>Gianpiero Moretti bei Gebhardt-Motorsport!<\/h2>\n<p>Seit einigen Jahren betrieb Fritz Gebhardt einen Handel f\u00fcr sportliche Autozubeh\u00f6r-Teile . Unter anderem importierte er auch Lenkr\u00e4der der Marke Momo. Diese kleine unternehmerische Entscheidung ebnete 1988 f\u00fcr Fritz Gebhardt den Weg in seine sch\u00f6nste Zeit im Motorsport.<br \/>\nGianpiero Moretti, ein Gentlemen-Driver wie er im Buche steht, war seit Jahren weltweit auf Sportwagen unterwegs. 1988 war er in der IMSA-Serie unzufrieden mit den Eins\u00e4tzen auf einem March-Buick und wollte nun auch auf den erfolgreichen Porsche 962 umsteigen. Der Kontakt zu Moretti kam auf Vermittlung von Ex Joest-Manager Hans-Dieter Dechent zustande, eben auch, weil Fritz Gebhardt Momo-Importeur war. Die Chemie zwischen ihm und Gianpiero Moretti stimmte sofort. Zudem forderte der Italiener, dass die Eins\u00e4tze in der IMSA-GTP nicht nur vor Ort organisiert, sondern auch von allen Gebhardt-Mechanikern durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssten.<br \/>\nNun in den USA operieren zu m\u00fcssen, das setzte man pragmatisch und kosteng\u00fcnstig durch. Fritz Gebhardt erz\u00e4hlte im Interview mit einem Lachen: \u201eWir waren quasi Vagabunden. Wir haben in den USA keine Halle angemietet, sondern alles vom LKW aus gemacht. Wir waren immer die Ersten an der Rennstrecke und sind als Letzte wieder gefahren. Bis Dienstag oder Mittwoch haben wir im Fahrerlager den Porsche 962 revidiert und dann alles wieder eingepackt. Wir sind wieder zur\u00fcckgeflogen, und der Truck-Driver ist zur n\u00e4chsten Strecke gefahren. Da haben wir uns wieder getroffen. Alle sechs bis acht Wochen kam der Porsche aber zur Gesamtrevision nach Deutschland.\u201c Obwohl Gianpiero Moretti zusammen mit Stanley Dickens im Momo-Porsche 962 nur zweimal auf dem Podium stand, waren die Eins\u00e4tze in der IMSA-Serie durchweg erfolgreich. Ma\u00dfgebend sind hier aber nicht Gesamtsiege, sondern die st\u00e4ndigen Top 10-Platzierungen hinter den Werksteams von Nissan, Jaguar und den erfahrenen IM-SA-Teams. Stolz ist man bei Gebhardt auch auf die Kodak-Trophy, die damals f\u00fcr die meisten gefahrenen Kilometer ohne Aus-fall in einer Saison war. Zudem hatte sich Gianpiero Moretti als Fahrer im Laufe der Eins\u00e4tze durch Gebhardt-Motorsport immer weiter verbessert. Bill Harris, langj\u00e4hriger Techniker bei Gebhardt, erinnert sich: \u201eUnser Porsche stand vor dem Training immer als Erster am Ausgang der Boxengasse. Bis er zu uns kam, kannte er das nicht, so fr\u00fch da zu sein. Oder auch mal einen Stint durch-zufahren, wie Fritz das gesagt hat. Mit uns hat er viel gelernt.\u201c<br \/>\nEs sind aber nicht nur die Ergebnisse in der IMSA, an die man sich in Berwangen bei Sinsheim gerne erinnert. Noch mehr war es die entspannte Atmosph\u00e4re und die Geschichten drum herum: das traditionelle Abendessen am Donnerstagabend mit dem ganzen Team, wie Gianpiero Moretti f\u00fcr das Fahrerlager seine allseits beliebten Spaghetti kochte, dass nach ge-taner Arbeit wohl verdiente Freibier im Ho-liday-Inn und selbstverst\u00e4ndlich die enthu-siastischen Fans an den Naturrennstrecken.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfe Schritte<\/h3>\n<p>Blick man in die Starterlisten, dann taucht ab dem 3-Stunden-Rennen vom Miami die Chassis-Nummer 962C 001 GS auf \u2013 GS = Gebhardt-Motorsport. F\u00fcr die Saison 1989 wurde der Porsche 962 nach eigenen Vorstellungen verbessert, indem man den Rahmen, die Verstrebung zum Motor und zum Getriebe verst\u00e4rkte. Derek Bell sagte damals, es sei in punkto Chassis, der beste Porsche 962, den er je gefahren ist.<br \/>\nEnde der 1980er-Jahre war, trotz eigener Weiterentwicklungen, die Zeit des 962 ab-gelaufen. Gianpiero Moretti lieb\u00e4ugelte damit, einen Spice SE 90 zu kaufen. Fritz Gebhardt riet ihm davon ab, weil die britische Rennwagenschmiede damals in finanziellen Schwierigkeiten war und man bef\u00fcrchtete, die Ersatzteilversorgung k\u00f6nnte zusammen-brechen. F\u00fcr die Finanzen, die er daf\u00fcr h\u00e4tte aufwenden m\u00fcssen, h\u00e4tte er auch ein eigens konstruiertes Gruppe-C-Fahrzeug kaufen k\u00f6nnen, das auf der H\u00f6he der Zeit sei.Sein Bruder G\u00fcnter pflegte gute Beziehungen zu Wolfgang Weigel und Johann Knapp von WRT-Renntechnik und wusste, dass es dort ein recht weit gediehenes Konzept f\u00fcr einen modernen Gruppe-C-Renn-wagen gab. Gemeinsam kam man zu dem Schluss, dass man f\u00fcr das Geld, welches Moretti aufwenden wollte, auch selbst ein Auto bauen k\u00f6nnte. Nach der Pr\u00e4sentation des Konzepts wurde man sich schnell einig und im Juni 1990 begann das Projekt Gebhardt C901.<\/p>\n<p>Das Kohlefaserchassis wurde als eine Einheit mit integriertem \u00dcberrollb\u00fcgel gebacken und hatte ein Gewicht von nur 40 kg. Als Motor sollte ein 2,2 Liter-Reihenf\u00fcnfzylinder von Audi mit einem wassergek\u00fchlten KKK-Turbolader mit Wastegate-Regelung und sehr hohem Ladedruck fungieren. Der Motorblock und der 4-Ventilzylinderkopf mit zwei gegenl\u00e4ufigen Nockenwellen bestanden aus Aluminium. Die Steuerung der Einspritzd\u00fcsen und des Motors \u00fcbernahm eine Bosch 1.7 Motronic. Die Leistung des kleinen Motors, der 1989 im Audi IMSA GTO zum Einsatz kam, lag bei mehr als 800 PS bei ca. 8000 U\/Min. Satte 634 Nm Drehmoment konnte er erzeugen. An den Motor angesetzt war das Hewland-5-Gang-Getriebe, dessen Geh\u00e4use aus Magnesium bestand. Der kleine Motor wurde durch einen st\u00e4hlernen Hilfsrahmen und einem weiteren A-f\u00f6rmigen Rahmen \u00fcber dem Motor gehalten. Kurios: Auch die \u00d6lwanne war als tragendes Bauteil konstruiert. Bei den Vorderr\u00e4dern kam ein Monoshock-D\u00e4mpfer von Sachs mit Eibach-Federn zum Einsatz. Hinten waren zwei in Fahrtrich-tung liegende D\u00e4mpfereinheiten verbaut.<\/p>\n<h2>Kopfschmerzen bei Gebhardt-Motorsport<\/h2>\n<p>Der Aufbau erfolgte in einer Rekordzeit. Innerhalb von acht Monaten bauten die 15 Techniker von WRT und Gebhardt unter der Leitung von Bill Harris den C901 auf. Zu Beginn schien alles einen guten Weg zu gehen, bis jedoch wenige Wochen vor dem Rollout Dr. Werner Laurenz von Audi seine m\u00fcnd-liche Zusage f\u00fcr den b\u00e4renstarken IMSA GTO-Motor zur\u00fccknahm. Gebhardt musste auf den alten Audi-Motor zur\u00fcckgreifen, der im C88 verwendet wurde. Der C901 hatte jetzt 200 PS weniger. Nach der Fertigstellung wurde der neue C901 in die USA \u00fcbersandt, wo er in Road Atlanta der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert wurde. Die ersten Testfahrten legten dann gro\u00dfe Baustellen offen: Thermische Probleme am Motor, defekte Turbolader, gro\u00dfe Abstimmungsschwierigkeiten an der Vorderachse waren nur einige Punkte. Durch die Vorderachskonstruktion von Johann Knapp hatte der C901 nur 25mm Bodenfreiheit und damit nahezu keinen Feder-weg. Auf den amerikanischen Rennstrecken mit ihren welligen Bel\u00e4gen erwies sich der neue Prototyp als nahezu unfahrbar. Johann Knapp weigerte sich, \u00c4nderungen an der D\u00e4mpfereinheit vorzunehmen, was letzt-endlich zum Bruch mit ihm f\u00fchrte. Windkanaltests bei Pininfarina deckten Bereiche mit Luftstau, schlechtem Abtrieb und einer star-ken Frontlastigkeit auf. Mittlerweile war der wundersch\u00f6ne C901 in puncto Kosten v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen. Angesichts dieser Tatsache, der gro\u00dfen technischen Probleme, der fehlenden Testfahrten und der schlechten Perspektive zog sich Gianpiero Moretti schlagartig aus dem Projekt zur\u00fcck, verweigerte sich weitere Zahlungen zu leisten und \u00fcberlies dem Team den Rennwagen.<br \/>\nBill Harris r\u00fcstete die vordere D\u00e4mpfereinheit auf ein konventionelles Layout um. Der schwache Audi-Motor wurde durch einen 3,5-Liter V8-Ford Cosworth-Motor ersetzt und die Aerodynamik stark \u00fcberarbeitet. Bei zwei Eins\u00e4tzen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und in der Interserie konnte der nun als C91 bezeichnete Sportwagen sein Potential durchscheinen lassen. Die Zeit hatte aber gegen Gebhardt gearbeitet. Die Gruppe-C- Sportwagen-Weltmeisterschaft wurde 1992 zu Grabe getragen, weshalb das Haupteinsatzfeld und das Kundeninteresse fehlten. Die hohen Kosten des Projekts und das finanzielle Loch, das Gianpiero Moretti hinterlassen hatte, f\u00fchrten damals zum vorzeitigen Ende des Projektes. Zwar versuchte man 1999, mit einem Umbau als offener Sportprototyp, nun unter der Bezeichnung G4, in der ISRS-Rennserie von John Mangoletsi an alte Erfolge anzukn\u00fcpfen, doch hinter den verkappten Werksteams von BMW, Ferrari und Lola hatte man keine Chance. Wie so oft fehlte es am Geld. 2013 \u00fcbernahm Frank Lyons den G4 samt gro-\u00dfem Ersatzteilpaket und baute ihn sukzessive wieder zur\u00fcck auf einen C901. Sein Sohn Michael gewann 2018 gegen eine ganze Armada von Gruppe-C-Prototypen die Le Mans Classic und demonstrierte endlich, was dieses Fahrzeug zu leisten im Stande ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Jetzt keinen spannenden Artikel \u00fcber den historischen Motorsport mehr verpassen! 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Bei dieser Betrachtung darf das Team Gebhardt-Motorsport aus dem Kraichgau nicht fehlen. <\/p>","protected":false},"author":13,"featured_media":8020,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[81],"tags":[],"photographer":[],"class_list":["post-8012","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-stories","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gebhardt-Motorsport - More to Come! - SLICKPIX Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Gebhardt-Motorsport hob sich aus der Masse an deutscher Motorsportteams heraus, denn man scheute sich nicht, eigene Prototypen zu entwickeln.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/slickpix.de\/en\/stories\/gebhardt-motorsport-more-to-come\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gebhardt-Motorsport - More to Come! 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